Sportwissen aktuell: Informationen zur Wirkung von Vitaminen

 

 

 

Wie wirken Vitamine - Mineralstoffe und Vitamine bei Nahrungsergänzungsmitteln

Jedes Vitamin entfaltet seine eigene Wirkung. Sie haben positive Einflüsse auf die körperliche Verfassung, die körperliche Entwicklung, auf Gemütszustände, das Immunsystem und können in der Prävention vor allem von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine unterstützende Rolle spielen. Ein Mangel an Vitaminen dagegen kann zahlreiche Probleme hervorrufen, wobei meist nicht ein einzelnes Vitamin fehlen, sondern meist mehrere Vitamine, etwa der Vitamin b Gruppe.

Wirkung der wasserlöslichen Vitamine

Vitamin B1 (Thiamin)
Einen guten Appetit sowie die dazugehörige Verdauung und einen regen Kohlenhydratstoffwechsel regt das Vitamin B1 an, da es als Coenzym wirkt. Seine Wirkung betrifft jedoch auch unser Herz und das Nervensystem. Ein Mangel an Vitamin B1 löst die Mangelerkrankung Beriberi aus.

Vitamin B2 (Riboflavin)
Für schöne Haut, gesunde Nägel und glänzende Haare, aber auch für eine ausreichende Fitness und die Wachstumsprozesse ist das Vitamin B2 notwendig. Es unterstützt die Umwandlung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten in Energie.

Vitamin B6 (Pyridoxin)
Die Bildung der roten Blutkörperchen wird durch das Vitamin B6 angeregt. Darüber hinaus stärkt es das Immunsystem, regt Haarwuchs und Muskelleistung an und scheint für starke Nerven mitverantwortlich zu sein. Aufgenommen wird es über den Darm, der das Vitamin B6 über das Blut weiter transportiert.

 

Vitamin B12 (Cobalamin)
Eustress und Distress werden in der Stressforschung unterschieden. Der positive Eustress wird durch das Vitamin B12 beeinflusst, das damit für eine gute Stimmung verantwortlich ist. Pessimistische Menschen sollten B12 zu sich nehmen, denn neben der wiederkehrenden Lebensfreude wird auch gleich der Knochenbau, sowie das Gehirn positiv beeinflusst. Das Vitamin B12 kann bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden, ein Mangel, der vor allem bei Vegetariern zu beobachten ist, kann Blutarmut und eine Schädigung des Nevensystems herbeiführen. Gedächtnisschwächen bis hin zur Demenz sind dann möglich, wobei der Mangel nicht kurzfristig auftritt, sondern bei langanhaltender Unterversorgung.

Vitamin C (Ascorbinsäure)
Das Vitamin C hat eine besonders gute Wirkung auf unser Immunsystem. Daher ist es eines der am meisten zusätzlich verabreichten Vitamine. Die weiteren Wirkungen des Vitamin C betreffen v.a. die Augen (Sehstärke), die gefäße, die Haut und das Zahnfleisch. Kinder erhalten oft wegen seiner positiven Wirkung auf die Konzentrationsfähigkeit zusätzliches Vitamin C.

 

Biotin
Für einen guten Blutzuckerspiegel benötigt der Körper Biotin. Biotin beeinflusst den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel indem es Amino- und Fettsäuren abbaut. Seine Wirkung bezieht sich wie viele andere Vitamine auch auf die Fingernägel, die Haare und die Haut. Interessant ist das Auftreten von Biotin-Mangel: durch den vermehrten Verzehr von rohen Eiern, wodurch Biotin gebunden wird und dadurch für den Körper nicht mehr aufnahmefähig ist.

Folsäure
Folsäure wird von unserem Körper für die Bildung von Blutkörperchen sowie der Schleimhäute benötigt. Es wirkt darüber hinaus auf Gehirn und Wachstum. Ein Mangel wirkt sich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus, daher wird Folsäure in der Prävention von Schlaganfällen und Herzinfarkten verabreicht.

Niacin
Niacin unterstützt den Körper bei der Energiegewinnung. Auch die Regeneration der Haut und der Muskeln beeinflußt Niacin. Gleichzeitig wirkt es auf unser Nervensystem. Hautkrankheiten wie Dermatitis können auf Niacinmangel beruhen, Folgen können jedoch auch Durchfall und Gedächtnisschwund sein.

Wirkung der fettlöslichen Vitamine

Vitamin A (Retinol)
Vitamin A ist bei der Bildung und Regeneration von Augen, Blut, Haaren, Knochen, Nägeln, Schleimhäuten und Zähnen beteiligt. Vitamin A stärkt das Immunsystem und scheint bei der Krebsprävention eine wichtige Rolle zu spielen.

Vitamin D (Calciferol)
Sich entspannen zu können und Optimismus zu entfalten ist eine Aufgabe des Vitamin D. Auch Knochen und Zähne benötigen Vitamin D für ihren Aufbau, es trägt wie das Vitamin A zur Stärkung des Immunsystems bei.

Vitamin E (Tocopherol)
Die Durchblutung unseres Körpers ist stark vom Vitamin E abhängig. Nicht nur die Blutgerinnung bei Verletzungen, sondern die Prävention von Arteriosklerose (eine Ablagerung von Blutfetten insbesondere in den Arterien, daher auch Arterienverkalung genannt) wird durch das Vitamin E positiv beeinflusst. Es beugt somit der häufigsten Erkrankung der letzten Jahrzehnte vor und verlangsamt gleichzeitig den Alterungsprozess. Neben den Blugefäßen profitieren die Augen vom Vitamin E.

Vitamin K (Phyllochinon)
Gesunde Zähne benötigen Vitamin D und Vitamin A, aber auch Vitamin K, das wie die Vitamine D und A auch den Aufbau der Knochen (bspw. bei Osteoporose gefährdeten Personen) positiv beeinflusst. Auch wenn es selten einen Mangel an Vitamin K gibt, wird dieses wichtige Vitamin in der Therapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere bei der Prävention von Schlaganfällen, Herzinfarkten und Thrombosen eingesetzt.

Jedes Vitamin hat eine spezielle Funktion, doch die Wirksamkeit der Vitamine ist durch einige Faktoren gefährdet: Lagerung und Hitze. Daher sollten vitaminhaltige Nahrungsmittel nicht lange gelagert werden und sie sollten beid er ZUbereitung nur mäßig erhitzt werden.

 

   
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