Sportwissen aktuell: Creatin

 

 

 

Creatin

Die organische Säure Creatin ist im menschlichen Körper hauptsächlich für den reibungslosen Ablauf des Muskelstoffwechsels verantwortlich. Körpereigenes Creatin wird in der Leber, der Niere und der Bauchspeicheldrüse gebildet und dient zur Versorgung der Muskeln mit Energie. Die Hälfte der erforderlichen Menge muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Eine Nahrungsergänzung mit Creatin bewirkt eine Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit und zudem die schnellere Regeneration der Muskulatur. Das zu 95% in der Skelettmuskulatur eingelagerte Creatin, wurde im Jahr 1834 von Eugène Chevreul als Bestandteil von Fleischbrühe entdeckt. Mittlerweile gehört es zu den meist verkauften Nahrungsergänzungsmitteln. Im Rahmen körperlicher Betätigung ist Creatin bzw. das Creatinphosphat für die Muskelkontraktion verantwortlich.

 

Das während einer solchen Kontraktion aus Adenosintriphosphat (ATP) entstandene Adenosindiphosphat (ADP), muss für die erneute Freisetzung von Energie, zurück gewandelt werden. Erst dann kann der Muskel kurzfristig wieder neue Energie erzeugen. Kraftsportler erzielen durch die Einnahme von Creatin Kraftzuwächse und kürzere Regenerationsphasen, sowie ein sichtbares Muskelwachstum. Besonders bei kurzem intensivem Training werden durch die zusätzliche Einnahme von Creatin Ermüdungserscheinungen vermieden. In der Medizin wird der Wirkstoff sehr häufig zur Behandlung von verschiedenen Muskelkrankheiten eingesetzt, die mit einer Muskelrückbildung verbunden sind.

Das meist in Pulverform angebotene Creatin wird in Traubensaft oder Wasser eingerührt und getrunken. Bei einer Nahrungsergänzung mit Creatin ist auf die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit zu achten, und Getränke wie Kaffee und Alkohol sind wegen ihrer dehydrierenden Wirkung zu vermeiden. Die Einnahme des Creatin sollte direkt nach dem Training erfolgen. An Tagen ohne sportliche Betätigung kann es direkt nach dem Aufstehen eingenommen werden.

Warum ist Creatin so beliebt?

Creatin zum Muskelaufbau ist sehr beliebt in der Bodybuilding-Szene.

Creatin hat eine nachgewiesene positive Wirkung auf den Muskelaufbau.
Creatin wurde 1984 entdeckt und ist griechisch (Creas) & bedeutet Fleisch. In einem Kg Fleisch, sind ca. 4g Creatin enthalten. Creatin wird auch in der Medizin zur Behandlung von Muskelkrankheiten eingesetzt. Creatin hat, im Vergleich zu anderen Supplements, sehr wenige Nebenwirkungen. Creatin unterstützt den Muskelaufbau & beschleunigt die Regeneration.

Wie wirkt Creatin?

Creatin wirkt im dem Muskel. Creatin erneuert & regeneriert die ATPs
(Adenosintriphosphat) und bewirkt dadurch eine stärkere Muskelkontraktion beim Muskelaufbau.

Welches Creatin?

Das reinste Creatin ist das Creatin Monohydrat. Creatin Monohydrat ist
ein weißes Pulver, welches zu 100% aus Creatin besteht. In diesem
Creatin sind keine Zusatzstoffe beigemischt. Mittlerweile kommen immer
neue Sorten von Creatin auf dem Markt, wo verschiedene Transportmatrixen
beigefügt sind. Diese bewirken eine schnellere Aufnahme durch den Körper.

Einnahme von Creatin?

Creatin wird üblicherweise in Form einer Creatin-Kur eingenommen. Diese
Creatin-Kur dauert in der Regel 3 Wochen. Die erste Woche ist die
Aufladephase, wo man 4x 5g Creatin/Tag einnimmt. Die weiteren zwei
Wochen sind die Erhaltungsphase. Dort nimmt man 1x 5g Creatin/Tag zu
sich. Am Besten wird das Creatin in Verbindung mit dunklen
Traubensäften eingenommen. Dies sichert eine schnelle Aufnahme durch den
Körper.

Was muss ich bei Creatin beachten?

Solange man sich an die empfohlene Einnahmedosis hält, ist die Einnahme
als Unproblematisch einzustufen. Es sollte aber darauf geachtet werden,
dass bei der Einnahme von Creatin ausreichend Flüssigkeit zu sich
genommen wird. Dies beugt eventuelle Nierenprobleme vor."

 









   
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